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Besichtigung Entlastungsstollen Sihl-Zürichsee
25.04.2025 |
ETH Bio Alumni: Exkursion am 25.04.2025 mit Besichtigung und Begehung der Baustelle des Hochwasser-Entlastungsstollen Sihl-Zürichsee in Langnau-Gattikon (Treffpunkt 13:30 h). Aspekte und Sinn und Zweck des Bauvorhabens: Extreme Hochwasserspitzen der Sihl werden ab 2026 durch einen Entlastungsstollen in den Zürichsee geleitet. Mit dem unterirdischen Bauwerk zwischen Langnau am Albis und Thalwil lassen sich schwere Überschwemmungen des unteren Sihltals und der Stadt Zürich verhindern. Der Ausbruch der ersten Stollenröhre ist inzwischen abgeschlossen. Risiko und Schadenpotenzial 2005 entging Zürich nur knapp grossen Hochwasserschäden. Wäre bei den damaligen Unwettern das Niederschlagszentrum über dem Einzugsgebiet der Sihl gelegen – statt über dem Berner Oberland – dann wäre die Sihl über die Ufer getreten. Es wäre zu grossflächigen Überflutungen der Zürcher Innenstadt und des Hauptbahnhofs gekommen. Das Wasser wäre auf einer Fläche von rund fünf Quadratkilometern bis zu einem halben Meter hoch gestanden. Denn grosse Teile von Zürich liegen auf dem Schwemmkegel der Sihl, einem natürlichen Überschwemmungsgebiet. Das Schadenpotenzial bei einem Extremhochwasser der Sihl wird auf bis zu 6,7 Milliarden Franken geschätzt. Hinzu kämen volkswirtschaftliche Kosten durch Betriebsstörungen, Unterbrüche und den Ausfall oder die Zerstörung der Infrastruktur für Energie, Telekommunikation und Verkehr. Diese Folgekosten würden die materiellen Schäden um ein Mehrfaches übersteigen. Gefährdet ist auch der Zürcher Hauptbahnhof, die nationale Verkehrsdrehscheibe der Schweiz. Kurze Einführung zum Projekt: Hochwasser-Entlastungsstollen Sihl-Zürichsee Extreme Hochwasserspitzen der Sihl werden ab 2026 durch einen Entlastungsstollen in den Zürichsee geleitet. Mit dem unterirdischen Bauwerk zwischen Langnau am Albis und Thalwil lassen sich schwere Überschwemmungen des unteren Sihltals und der Stadt Zürich verhindern. Am Montag begann mit dem Ausbruch der ersten Zentimeter Fels der Bau der eigentlichen Stollenröhre. Seit April 2022 laufen die Arbeiten am Einlaufbauwerk des Stollens an der Sihl und am Auslaufbauwerk am Zürichsee. Seit diesem Montag bricht nun ein grosser Abbauhammer die eigentliche Stollenröhre aus – der Bau des Entlastungsstollens selbst hat begonnen. Der Vortrieb erfolgt vorerst auf der Sihltaler Seite und dient dem Ausbruch einer Startröhre von rund 20 Metern Länge, in der im Frühling 2024 eine Tunnelbohrmaschine ihre Arbeit aufnehmen wird. Mit ihrem Bohrkopf wird sie den Entlastungsstollen dann Meter um Meter durch den Zimmerbergfels Richtung Zürichsee ausbrechen und ihn gleichzeitig auskleiden. Die Bauzeit des rund zwei Kilometer langen Stollens mit einem Innendurchmesser von rund 6,6 Metern wird voraussichtlich neun Monate betragen. Bis zur Fertigstellung des gesamten Bauwerks dauert es anschliessend nochmals gut eineinhalb Jahre, sodass das untere Sihltal und die Stadt Zürich ab 2026 vor extremen Hochwassern der Sihl geschützt sein werden. Exkursions-Programm, Anreise und Treffpunkt Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Anreise mit dem Auto: Die Führung startet am 25. April 2025 um 13.30 im Infozentrum des Entlastungsstollens in Langnau am Albis und beinhaltet folgende Etappen: 1. Besuch des Infozentrums Das Infozentrum befindet sich im 1. Stock des Bacher Garten-Centers, Spinnereistrasse 3, Langnau am Albis, siehe Lageplan). Es ist bequem mit dem öffentlichen Verkehr zu erreichen. Nach der Einführung durch Ihren Baustellenführer bringen wir Sie mit Kleinbussen zur Baustelle im Rütiboden (ca. 5 Minuten Fahrzeit) und nach Abschluss des Baustellenrundgangs zurück zum Infozentrum. 3. Abschluss Anschliessend nach Rückkehr ins Infozentrum um ca. 16 h laden wir alle Teilnehmer-innen gerne zu einem Apéro ein, das Restaurant wird noch bekanntgegeben. Ich freue mich auf Ihre Teilnahme. Mit freundlichen Grüssen: Werner Balderer
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Pilotprojekt für tiefe Geothermie in Haute-Sorne
21.06.2025 |
Haute Sorne/ Jura 2855 Haute-Sorne Tiefengeothermie-Pilotprojekt in Haute-Sorne (JU) Projekttyp: Geothermie-Kraftwerk zur Stromproduktion Stand der Arbeiten: 2012: Standortentscheid und Start Projektentwicklung
Mai 2024: Die Bohrarbeiten beginnen. Geplant ist, bis September 2024 zu bohren. August 2024: Die angestrebte Tiefe von 4000 Metern ist erreicht. Die verschiedenen durchgeführten Analysen zeigen, dass die angetroffenen geologischen Strukturen in etwa den Vorhersagen entsprechen. Die Arbeiten haben weder zu einer Verschmutzung von Wasser oder Luft, noch zu einem Austreten von Flüssigkeiten, einem Verlust von Bohrspülung, einer radioaktiven Verschmutzung oder Seismizität geführt. Januar 2025: In einem 30 Quadratkilometer grossen Gebiet um die Bohrung wurden Messungen mittels Reflexionsseismik zur Erfassung geophysikalischer Daten in 3D durchgeführt. Mit dem Ziel, die durch die 2D-Untersuchungen im Juli 2023 und April 2024 gewonnenen Erkenntnisse über den Untergrund zu verfeinern.
CH-8004 Zürich +41 61 500 07 20 info@geo-energie.ch |